Gestalten aus Leidenschaft
Sanierung von Ein-/Zweifamilienhäusern

Die Deutsche Bundesstiftung DBU hat in einer kürzlich erschienen Stellungnahme folgende Kernaussagen formuliert:

 

Ein erfolgreicher Klimaschutz erfordert sowohl die Nutzung regenerativer Energien als auch die Steigerung der Energieeffizienz bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Daher empfielt die DBU:

- Jede Sanierung so anzugehen, dass sie einen möglichst umfassenden Beitrag zum klimaneutralen Gebäudebestand leistet.

- Für eine optimale Sanierung ist ein individuell abgeestimmtes und möglichst umfassendes Sanierungskonzept für das jeweilige Haus sinnvoll.

- Bei der Auswahl von Materialien und Heizungstechnologien sollte die Leitlinie sein: erneuerbar vor fossil!

- Auch wenn momentan Pellets eine Möglichkeit sind, mit erneuerbaren Energien zu heizen, werden mittel- und langfristig erneuerbarer Strom sowie Solarwärme die Hauptlieferanten regenerativer Heizenergie werden.

- Bei umfangsreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen sollte Holz als Ersatz für energieintensive Baustoffe umfangreicher als bisher zum Einsatz kommen.

- Bei der Materialauswahl im Rahmen einer Sanierung sollten Fragen der rückbau- und Recyclingfähigkeit von Baustoffen und Konstruktionen sowie der Bewertungen im gesamten Lebenszyklus zukünftig stärker gewichtet werden.

 

Die DBU hat mittels einer Umfrage festgestellt, dass persönliche Gespräche mit einem Handwerker die wichtigste Informationsquelle sind. Internetberichte, Fernsehberichte, oder Gespräche mit Bekannten seien weniger oft genutzt worden. Das Ergebnis verwundert insofern keineswegs, als dass, Handwerker tagtäglich mit der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern zu tun haben. Sollten Sie Zweifel an der Wirksamkeit energetische Sanierungen haben oder sich weiter informieren wollen, so empfehlen wir unsere Rubrik Wärmedämmung sowie sehr informative Newsbeiträge der vergangenen Monate zu lesen.

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